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18. Mai 2016

Intensiver Austausch zwischen katholischer Kirche und CDU

Der Vorstand der Gelderner CDU sowie Bürgermeister Sven Kaiser kamen mit Pfarrer Arndt Thielen und Mitgliedern des Kirchenvorstandes zu einem Gespräch über aktuelle Themen zusammen.

30.05.2016

Zu Beginn machte der Parteivorsitzende Stefan Wolters deutlich, dass das „C“ in der Partei nicht bedeutungslos werden darf und man damit wieder offensiver umgehen müsse. „Wer das C im Namen trägt hat auch eine Verantwortung hiernach zu agieren“. Dies schaffe auch eine enge Verbindung zwischen den Kirchen und der CDU. Den thematischen Auftakt bildete die Diskussion zu neuen Formen der Bestattungskultur in Geldern. Alle in der Runde waren sich einig, dass der Friedhof als Symbol der Endlichkeit des irdischen Lebens bestenfalls in die Dorfmitte gehört und nicht außerhalb in einen Wald. “Die Ablehnung der Pläne für eine Naturwaldruhestätte ist richtig gewesen, dies darf ich auch für die Kollegen der evangelischen Kirche sagen“, bekräftige Pfarrer Thielen. Außerdem seien Baumbestattungen seit kurzen auch auf städtischen und bald auf kirchlichen Friedhöfen möglich.

Bürgermeister Sven Kaiser sagte, dass er eine Renovierung der Gelderner Friedhofshalle gegenüber einem Neubau auch aus finanziellen Gründen favorisiere. Auch der Pastor zeigte sich angetan hiervon.

Die Liegenschaften der Kirche in Pont und Hartefeld spielen bei dem Informationsaustausch im Gelderner Pfarrheim eine große Rolle. Die veräußerten Pfarrhäuser der beiden Ortschaften werden von den Käufern renoviert und sollen äußerlich erhalten bleiben. Die Grünflächen sollen für die Dorfbewohner weitestgehend zugänglich bleiben. Michael Görtz, Vorsitzender der Hartefelder CDU, äußerte sich sehr zufrieden darüber: “Die Grünflächen am Priesterhaus sind sehr schön und es freut mich wirklich, dass diese für alle Hartefelder zugänglich bleiben sollen.“

Die ehemals Christel Siemes gehörenden Häuser in Pont seien zum großen Teil bereits in der Vermarktung, die Mitglieder des Kirchenvorstandes ehrenamtlich übernommen haben. Der Ponter Georg Rath informierte die Vorstandsmitglieder darüber, dass soziale Aspekte bei der Auswahl der Käufer wichtig sind, so soll größtenteils an Familien mit Kindern verkauft werden. „In die ersten 11 Häuser sollen Familien mit insgesamt 25 Kindern einziehen, die Gespräche laufen“ äußerte sich Karl-Franz Roeling, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Die Erlöse aus den Verkäufen seien Sondervermögen des Bistums und somit für die Pfarrgemeinde nicht zugänglich. Deshalb solle eine Stiftung gegründet werden, deren Vermögen sich aus den Erlösen zusammensetzt. Diese Erbschaft solle so allen in der Gemeinde zugutekommen.

Das letzte Thema des rund anderthalbstündigen Gespräches war die Situation der Kindergärten. Die katholische Kirche als Betreiber mehrerer Kindergärten in Geldern habe Probleme genügend Erzieher zu finden, und alle Kindergärten zusammen seien defizitär. Der Bürgermeister erläuterte, dass man in der Innenstadt mehr Bedarf an Kindergartenplätzen habe, als vorhanden seien.  Pfarrer Thielen zeigte sich optimistisch und erklärte, dass man sicherlich noch konstruktiven Gesprächsbedarf mit der Politik haben werde, was die Kindergärten angeht.

„Es war ein sehr gutes und informatives Gespräch mit den Vertretern der katholischen Kirche und ich glaube, dass wir solche Gespräche noch mit vielen Organisationen, Vereinen und Unternehmen in Geldern führen sollten. Sie geben uns eine andere Perspektive auf die Dinge und helfen uns bei vielen Entscheidungen“, bilanzierte Parteivorstandsmitglied Leon Rütten im Anschluss an das Gespräch.

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